Startseite / Nachrichten / Deutschland hebt Einreisebeschränkungen für Einwohner von 11 Drittstaaten auf

 

Das Bundeskabinett hat beschlossen, die Einreisebeschränkungen für Einwohner von 11 Drittstaaten aufzuheben, welche vom EU-Rat als epidemiologisch sicher eingestuft wurden.

Die Entscheidung wurde gestern in der Sitzung des Kabinetts getroffen, in der vereinbart wurde, dass von der Liste der 15 Länder des Rates nur 11 davon ab dem 2. Juli um 12 Uhr ohne Einschränkungen die Einreise gewährt werden.

Während das Kabinett beschlossen hat, vier vom Rat als “sicher” eingestufte Länder auszulassen – Algerien, Marokko, Ruanda und Serbien – können Einwohner der folgenden Länder ab morgen nach Deutschland einreisen:

  • Australien
  • Kanada
  • China*
  • Georgia
  • Japan*
  • Montenegro
  • Neuseeland
  • Südkorea*
  • Thailand
  • Tunesien
  • Uruguay

*abhängig von der gegenseitigen Gewährung von Einreisemöglichkeiten

Die Liste der „sicheren“ Drittstaaten der EU wird alle zwei Wochen überprüft und aktualisiert und ist für die Mitgliedstaaten nicht rechtsverbindlich. Es bleibt jedem Land überlassen, zu bewerten und zu entscheiden, ob es den Einwohnern aller Länder in der Liste oder nur einigen von ihnen Zutritt gewähren möchte.

Deutschland hat ebenfalls die Liste der Drittstaatsangehörigen außerhalb der oben genannten Ländern, die ab dem 2. Juli nach Deutschland einreisen können, wie folgt erweitert:

  • Deutsche Staatsangehörige,
  • Bürger der Europäischen Union,
  • Drittstaatsangehörige mit bestehendem Aufenthaltsrecht in Deutschland,
  • Gesundheitspersonal, Gesundheitsforscher und Pflegepersonal,
  • Ausländische Fachkräfte und hochqualifizierte Mitarbeiter, deren Arbeit nicht verschoben oder im Ausland ausgeführt werden kann,
  • Personal im Warentransport und anderes Transportpersonal,
  • Saisonarbeiter in der Landwirtschaft,
  • Seeleute,
  • ausländische Studierende, deren Studium nicht vollständig aus dem Ausland durchgeführt werden kann,
  • ausländische Familienmitglieder, die durch Familienzusammenführung und Besuche aus dringenden familiären Gründen anreisen,
  • Personen, die internationalen Schutz oder Schutz aus anderen humanitären Gründen benötigen,
  • Diplomaten, Personal internationaler Organisationen, Militärpersonal und humanitäre Helfer im Rahmen ihrer Aufgaben,
  • Rückführungen,
  • Passagiere im Transitverkehr.

Diese Kategorien unterliegen jedoch den Vorschriften für Quarantänepflicht gemäß dem Infektionsschutzgesetz. Personen mit negativen COVID-19-Testergebnissen sind von der obligatorischen Quarantäne befreit.