Geimpfte Reisende aus den meisten Ländern der Welt können bald zu allen möglichen Zwecken, auch für den Tourismus, nach Deutschland reisen, nachdem die Bundesregierung das seit Mitte März 2020 geltende Einreiseverbot für Reisende aus Drittländer bekannt gegeben hat wird nun am 25. Juni aufgehoben.

„Ab dem 25. Juni 2021 erlaubt die Bundesregierung vollständig geimpften Personen die Einreise aus Drittländer.“ das teilte das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat in einer Pressemitteilung mit.

Die Entscheidung ermöglicht es allen Personen, die mit einem der von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) zugelassenen Impfstoffe geimpft sind wie – Pfizer, Moderna, AstraZeneca und Janssen – zwei Wochen nach Erhalt der letzten Impfung nach Deutschland einzureisen.

„14 Tage nach Erhalt der letzten notwendigen Impfdosis können Drittstaatsangehörige zu jedem zulässigen Zweck einreisen, wenn die allgemeinen aufenthaltsrechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Insbesondere Besuchsfahrten und touristische Einreisen werden für Geimpfte wieder möglich sein“, erläuterte das Ministerium.

Damit Reisende aus Drittstaaten nach Deutschland einreisen können, müssen sie den Nachweis erbringen, dass sie mit einem der EMA-zugelassenen Impfstoffe gegen das Virus geimpft sind.

Das Dokument zum Nachweis des Impfstatus des Reisenden sollte Angaben zur Identität des Reisenden, zur Art des erhaltenen Impfstoffs, zum Hersteller des Impfstoffs, Datum der Verabreichung des Impfstoffs, anzahl der Impfung(en), Name, Anschrift und Kontakt der zuständigen Institution enthalten.

Reisende aus den Ländern, die in Deutschlands Liste der Virusvariantengebiete aufgeführt sind, können jedoch nicht von dieser Änderung profitieren, einschließlich des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland der Isle of Man, der Kanalinseln und aller britischen Überseegebiete.

Neben Großbritannien gehören auch folgende Länder zu den Virusvariantengebieten: Botswana, Brasilien, Swasiland, Indien, Lesotho, Malawi, Mosambik, Nepal, Sambia, Simbabwe, Südafrika und Uruguay.

Einreisende aus diesen Gebieten, d. h. deutsche Staatsangehörige und deren Familien, sind verpflichtet, ein negatives COVID-19-Testergebnis, eine Impfung gegen das Virus oder einen Genesungsnachweis vorzulegen.

Anfang dieser Woche gab german-visa.org bekannt, dass Deutschland in Zukunft plant, die Reisewarnung für die meisten Länder der Welt aufzuheben, um das Land wieder zur Normalität zu bringen.

Ab dem 1. Juli dürfen Einreisende aus Ländern und Regionen des Schengen-Raums sowie aus Drittstaaten, die nicht mehr dem Einreiseverbot unterliegen, ohne Quarantäne nach Deutschland einreisen.